Category: Wissenschaft


Fars attacks!


Ok, das war’s dann wohl. Die Mullahs haben gewonnen. Jeder weitere militärische Widerstand gegen die berechtigten Ansprüche Teherans auf die Vorherrschaft in der Region ist sinnlos. Die USA sollten die Niederlage einsehen und ihre Truppen aus der Nähe des Persischen Golfs abziehen, bevor es zu spät ist und sie von den weit überlegenen Endzeitkriegern des 12. Imam hinweggefegt werden.

Nachdem die USA bereits letztes Jahres militärisch ins Hintertreffen geraten waren, als der Iran Drohnen präsentierte, die jede Luftabwehr überwinden können, und kurz darauf Flugboote vorstellte, die die einstmals so stolzen Flugzeugträger der US Navy zu wertlosem Altmetall degradieren, versetzte der Erfindungsgeist iranischer Ingenieure den imperialistischen Ambitionen Amerikas jetzt endgültig den Todesstoß.

Von nun steht nicht mehr bloß der gesamte Planet hinter Achmadinedschad Plan Nr. 9, sondern gleich das ganze Universum. Dank einer Technologie, die selbst Darth Vaders Todesstern und die Nazi-Mondbasis Adolpha 1 rückständig erscheinen lässt, haben die Gegner einer Konfrontation mit dem Teheraner Regime jetzt ihre wohl besten Argumente gegen etwaige militärische Abenteuer.

Und es stimmt, heute ist Samstag, der 26. März. Bis nächsten Freitag ist noch fast eine Woche Zeit.

(Hat tip: S1IG)

One Step….


….the good old days. Remember way back when NASA focused on things like space and didn’t have to concern itself with the self-esteem of any particular religious group? Back when our Presidents understood that NASA’s charter was about exploring “The Final Frontier” and not radical religious alignment? For example: 41 years ago today


The most recent insight into the mindset of the Obama presidency is comments made by NASA Administrator Charles Bolden.  Bolden was in the Middle East recently, one year after President Obama traveled to Cairo to address Muslim nations’ concerns about America’s policies toward Islamic interests.

But take a look at what Bolden revealed about what Obama told Bolden about his mission as the head of America’s space exploration agency:

When I became the NASA administrator, well before I became the NASA administrator, he charged me with three things. One was he wanted me to help re-inspire children to want to get into science and math; he wanted me to expand our international relationships; and third, and perhaps foremost, he wanted me to find a way to reach out to the Muslim world and engage much more with dominantly Muslim nations to help them feel good about their historic contributions to science and engineering.

Was, bitte schön, soll das denn werden, wenn’s fertig ist!? Mal ganz davon abgesehen, daß die NASA sich traditionell eher damit beschäftigt, Religionen an den Rand des Weltalls zurückzudrängen als sie auf der Erde zu hofieren, ist diese Anweisung gleich doppelt idiotisch:

Erstens bestätigt Obama so ungewollt nur die Vorurteile der Islamhasser, die schon immer behauptet haben, daß die Muslime zu doof seien, um zwei und zwei zusammenzuzählen. Worin auch immer die muslimischen Staaten Nachhilfe brauchen mögen, aber solange einige von ihnen riesige Armeen unterhalten, Raketenprogramme auf die Beine stellen, Atomkraftwerke betreiben und Satelliten ins All schießen können, kann die wissenschaftliche Not nicht so groß sein, daß man ihnen dabei noch helfen müßte. Womit wir beim zweiten Punkt wären:

Es ist nämlich kein primär religiöses Problem, sondern in erster Linie ein politisches. Die Rückständigkeit großer Teile der islamischen Welt liegt nicht so sehr am Glauben ihrer Herrscher als an der Art und Weise, wie diese an die Macht kommen und vor allem wie sie sich dann dort behaupten. Sofern Obama also nicht vorhat, Bolden aufzufordern, ein Tyrannenförderprogramm aufzulegen, damit sich die Despoten nicht länger minderwertig fühlen und uns gegenüber so aggressiv auftreten müssen, sollte er lieber an die Ursache der Misere gehen.

Und die lautet, den Realpolitikern im eigenen Team den langverdienten Tritt in den Hintern zu geben und endlich zum Konzept der globalen Demokratisierung zurückkehren. Wissenschaft gedeiht nun mal am besten in politisch und wirtschaftlich freien Gesellschaften. Und dies gilt ganz unabhängig davon, ob man nun gen Mekka betet oder Rom. Wenn Obama schon so stolz drauf ist, wie er den Irak befreit hat, dann sollte er wenigstens auch so konsequent sein und andere Staaten der Region genauso rührend und fürsorglich behandeln.

Denn ist die islamische Welt erst einmal demokratisch, dann weht der Halbmond irgendwann auch von ganz alleine auf seiner anderen Hälfte.


Ich hatte mich ja spaßeshalber schon gefragt, wann mal jemand auf diese irre Idee kommt:

Nuke the Oil Leak?

Kam aber wohl offenbar tatsächlich schon jemand, und er hat sie auch gleich im Namen des Sozialismus in die Tat umgesetzt (weswegen ich bei der Erinnerung an die Friedensdemonstranten der 80er-Jahre mit ihren „Atomkraft? Nein danke!“-Aufnähern gerade ein wenig schmunzeln muß):

It was September of 1966, and gas was gushing uncontrollably from the wells in the Bukhara province of the Uzbek Soviet Socialist Republic. But the Reds, at the height of their industrial might, had a novel solution. They drilled nearly four miles into the sand and rock of the Kyzyl Kum Desert, and lowered a 30-kiloton nuclear warhead — more than half-again as large as “Little Boy,” the crude uranium bomb dropped over Hiroshima — to the depths beneath the wellhead. With the pull of a lever, a fistful of plutonium was introduced to itself under enormous pressure, setting off the chain reaction that starts with E = MC2 and ends in Kaboom! The ensuing blast collapsed the drill channel in on itself, sealing off the well.

The Soviets repeated the trick four times between 1966 and 1979, using payloads as large as 60 kilotons to choke hydrocarbon leaks. Now, as the Obama administration stares into the abyss of the Deepwater Horizon spill, and a slicker of sweet, medium crude blankets the Gulf of Mexico, slouching its way toward American beaches and wetlands, Russia’s newspaper of record is calling on the president to consider this literal “nuclear option.”

Aber wer weiß, so abwegig ist es vielleicht gar nicht, durch fossile Brennstoffe hevorgerufene Umweltverschmutzung zur Abwechslung mal mit dem nuklearen Super-GAU zu bekämpfen statt immer nur umgekehrt. Immerhin käme Obama seinem Ziel einer atomwaffenfreien Welt so wenigstens ein kleines bißchen näher, wofür er bekanntlich noch ganz andere Dinge in Kauf zu nehmen bereit ist.

Und bevor jetzt jemand aufschreit, daß wäre unverantwortlich, nun, wer riskiert, daß notfalls eine Atombombe über Tel Aviv gezündet wird um den Weltfrieden zu retten, der wird ja wohl nicht mehr Mitleid mit einem dreckigen Ölbohrloch haben als mit ein paar Millionen Juden. Oder etwa doch?


Oha, ab heute also nie mehr Chickenburger und zum Big Mac nur noch Salat:

Bizarrer Auftritt von Boliviens Staatschef Evo Morales: Beim alternativen Klimagipfel verkündete er, Hähnchen und Pommes Frites machten wegen Hormon- und Genbehandlungen homosexuell und führten zur Glatzenbildung. Der weltgrößte Exporteur von Hähnchenfleisch, Brasilien, reagierte prompt.

Es ist schon erstaunlich, wie die Idole der Linken die Ideale eben dieser Linken immer wieder mit Füßen treten können, ohne ihre Gefolgschaft dabei ernsthaft zu irritieren. Ganz gleich ob es um schwule Hühner, AIDS-Verschwörungen, religiöse Fanatiker oder die Liebe zum starken Mann geht – nichts kann reaktionär oder unwissenschaftlich genug sein, um nicht trotzdem noch als irgendwie progressiv wahrgenommen zu werden.

Wahrscheinlich liegt dieser Tatsache derselbe merkwürdige und kaum nachvollziehbare Mechanismus zugrunde, der auch dazu führt, daß die Linke die inländische Rechte zwar verabscheut, mit der Rechten aus dem Ausland aber immer deutlich besser zurecht kommt als die eigene Rechte das selber schafft. Mit Logik ist das wohl kaum zu erfassen, aber vielleicht kann’s mir ja trotzdem mal jemand schlüssig erklären.


Aschewolke: Kritik an Sperrung des Luftraums wächst

Man kann aber natürlich trotzdem getrost davon ausgehen, daß diejenigen, die jetzt die übertriebene Vorsicht so lautstark geißeln, ganz vorne mit dabei sein dürften, wenn nach dem ersten aschebedingten Absturz einer vollbesetzten Verkehrsmaschine Vorwürfe laut werden, daß die Sperrung des Lauftraums zu früh aufgehoben wurde. Falls nicht, wäre das im Lande der Bedenkenträger wirklich mal eine interessante Nachricht.