Category: Panorama



Man sollte halt auch dem Publikumsjoker nicht immer blind vertrauen:

Über 49 Prozent waren nach Ablauf der Sendung der Meinung „Ich stimme Grass vollkommen zu“, nur knapp 15 Prozent fanden „Grass ist zu weit gegangen“.

Das bedeutet, dass nur 15% der Zuschauer folgendes als „zu weit gegangen“ betrachten:

[…] Das Enfant terrible durfte der im Publikum befragte Nahost-Experte Michael Lüders geben, der Grass‘ „Grundaussage, dass Israel den Weltfrieden gefährdet“ als „absolut richtig“ bestätigte.

Das einzige, was noch erschreckender ist, ist wie der SPIEGEL dieses Ergebnis bewertet:

[…] Na, wer sagt’s denn? Auch beim Thema Israel – die Deutschen bleiben locker und zivilisiert.

Womit wir erstens wissen, was für unsere Leitmedien locker und zivilisiert ist, und zweitens, warum dieses Land es letztlich nicht wert ist, sich darüber aufzuregen.

Fars attacks!


Ok, das war’s dann wohl. Die Mullahs haben gewonnen. Jeder weitere militärische Widerstand gegen die berechtigten Ansprüche Teherans auf die Vorherrschaft in der Region ist sinnlos. Die USA sollten die Niederlage einsehen und ihre Truppen aus der Nähe des Persischen Golfs abziehen, bevor es zu spät ist und sie von den weit überlegenen Endzeitkriegern des 12. Imam hinweggefegt werden.

Nachdem die USA bereits letztes Jahres militärisch ins Hintertreffen geraten waren, als der Iran Drohnen präsentierte, die jede Luftabwehr überwinden können, und kurz darauf Flugboote vorstellte, die die einstmals so stolzen Flugzeugträger der US Navy zu wertlosem Altmetall degradieren, versetzte der Erfindungsgeist iranischer Ingenieure den imperialistischen Ambitionen Amerikas jetzt endgültig den Todesstoß.

Von nun steht nicht mehr bloß der gesamte Planet hinter Achmadinedschad Plan Nr. 9, sondern gleich das ganze Universum. Dank einer Technologie, die selbst Darth Vaders Todesstern und die Nazi-Mondbasis Adolpha 1 rückständig erscheinen lässt, haben die Gegner einer Konfrontation mit dem Teheraner Regime jetzt ihre wohl besten Argumente gegen etwaige militärische Abenteuer.

Und es stimmt, heute ist Samstag, der 26. März. Bis nächsten Freitag ist noch fast eine Woche Zeit.

(Hat tip: S1IG)

Der Bonker rockt


Er ist und bleibt eben DER Revolutionsführer schlechthin. Liefert sogar den Soundtrack zu jener Revolution, die ihn selbst stürzen soll. Mal ehrlich: Wer ausser DJ Muammar könnte das?


Irgendwie war es ja zu erwarten. Nachdem all jene, die sich jahrelang für die Kooperation mit den diversen nahöstlichen Potentaten oder wenigstens für deren Schutz vor unzulässigen imperialistischen Forderungen nach Demokratisierung eingesetzt haben, seit Anfang des Jahres Tag für Tag medial die Hucke voll kriegen, weil nicht nur der Mensch im allgemeinen, sondern auch der Araber im besonderen zur neokonservativen Sicht der Dinge weit kompatibler ist als zu ihrem eigenen menschenverachtenden Kulturrelativismus, musste sich diese wochenlange Demütigung durch die bittere Realität des menschlichen Freiheitsdrangs und die damit verbundene Zerstörung liebgewonnener Gewissheiten über kurz oder lang ein Ventil suchen. Frustration führt ja bekanntlich zu Aggression, also musste ein Sündenbock her. Und wer wäre da besser geeignet als Muammar al-Gaddafi, der hat damit schließlich Erfahrung.

Nicht dass der jetzt ein Unschuldslamm wäre, im Gegenteil, sein Sturz ist ja nicht erst seit zwei Wochen überfällig. Aber diejenigen, die sich jetzt am lautesten über ihn empören, wären zweifellos die letzten gewesen, die Beifall geklatscht hätten, wenn Ronald Reagan nach dem Luftangriff im April 1986 seinem Spitznamen „Rambo“ Ehre gemacht und den Job zu Ende gebracht hätte, indem er anschließend die Marines schickt, um in den Trümmern nachzuschauen, ob sich Gaddafi nicht doch noch lebend aus irgendeinem Erdloch ziehen lässt. Genausowenig hätten sie es zu goutieren gewusst, wenn der texanische Cowboy Bush sich neben Gaddafis Atomwaffen auch gleich noch dessen Kopf geholt hätte. Daher wirkt die derzeit im Falle Libyens von Gutmenschen wie Realpolitikern an den Tag gelegte Abscheu selbst im Vergleich mit der schon abstoßenden Heucheleiwelle der letzten Monate noch mal ganz besonders widerlich. Ronnie war ja noch ein würdiger Gegner, aber manche „Feinde“ hat selbst Gaddafi nicht verdient.

Nehmen wir z.B. die Grünen. Da reibt sich Claudia Roth die braunen Augen und bemerkt nach gerade mal etwas über 40 Jahren, dass Diktatoren doch tatsächlich Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen. Dumm nur, dass ihr eigenes Fußvolk Gaddafis Herrschaft traditionell nicht nur verharmlost, sondern die Errungenschaften der libyschen Revolution auch schon mal begrüßt. So traf man früher immer wieder auf grün-alternativ angehauchte Zeitgenossen, die Gaddafi gar nicht mal primär wegen der Farbe seines Buches zuneigten, sondern weil von A wie Alphabetisierung und Autobahn über K wie Kinderkrippe und Krankenversicherung bis Z wie Zusammenhalt und Zentrale Wirtschaftsplanung diese Klientel offenbar immer irgendwas positives findet, solange sich ein Regime nur antiwestlich genug gibt. Was zugegeben nicht wirklich zu überraschen vermag, konnte man als Grüner ja auch den chinesischen GULag-Kommunismus als demokratisch bezeichnen, ohne von Claudia Roth nachträglich exkommuniziert zu werden. Und wenn sogar die eigene Parteiprominenz nach Tripolis pilgern darf, kann man deren Wählern schlecht verwehren, wenigstens davon zu träumen.

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Realpolitik ist…


Zugegeben, in letzter Zeit ist es wieder besonders verlockend, hochmütig auf die Anhänger der Realpolitik herabzuschauen, weil die sich jahrelang bereitwillig noch der finstersten Gestalten bedient haben, solange diese nur im richtigen Team spielten. Doch man sollte dabei so ehrlich sein zuzugeben, dass man auch als Moralapostel mitunter Kompromisse macht und sich eines Bösewichts bedient, weil der gerade so praktisch ist, um seine Ziele zu erreichen, ohne selbst zu fragwürdigen Methoden greifen zu müssen. Der Krieg lässt eben nicht gerade die besten Eigenschaften des Menschen zutage treten, und das gilt natürlich auch für den auf den Straßen.

Denn wer kennt das nicht: Die Autobahn ist halbwegs frei, das Wetter akzeptabel, die Geschwindigkeitsbegrenzung endet in wenigen Metern, und man könnte das Elefantenrennen der nervigen Brummikolonne nach schier endlos scheinenden Minuten hinter sich lassen und sich vielleicht nicht rasant, aber doch angemessen zügig fortbewegen, und dann wird da nix draus, weil Pappnasens mal wieder Familienausflug haben und bei Tempo 110 gemütlich die linke Spur entlangcruisen, um sich von Tante Erna in aller Ruhe die Schönheiten der Lüneburger Heide erklären zu lassen, was auch dadurch nicht leichter wird, dass deren Zahl eher überschaubar ist.

Nun könnte man natürlich den unsympathischen Verkehrsrowdy geben und mit gesetztem Blinker und Dauerlichthupe bei dem rollenden Verkehrshindernis an der hinteren Stoßstange andocken, bis Papa Pappnase sich aus purer Angst ums nackte Überleben dazu herablässt, seine Blockade wenigstens vorübergehend auf die mittlere Spur beschränken. Aber wozu sich selbst die Hände schmutzig machen? Denn im Rückspiegel deutet sich mit einem kurzem Lichtblitz am Horizont bereits die Lösung des Problems an, und das ist genau der Moment, in dem auch der glühendste NeoCon seine hehren Prinzipien vergisst und den Obama in sich entdeckt.

Also fährt man kurz zur Seite und wartet einfach die wenigen Sekunden ab, bis aus dem entfernten Aufflackern eine mit gefühlter Lichtgeschwindigkeit heranrauschende Batterie aus Xenon- und LED-Flakscheinwerfern in allen Farben und Formen geworden ist, deren Kampfpilot automobile Drecksarbeit in den meisten Fällen schnell und zuverlässig erledigt und die Fahrbahn weit schneller freiräumt als ein Bushhasser „Friedensnobelpreis“ sagen kann, weil letztlich selbst abgebrühte BMW-Fahrer kurz vor dem ungebremstem Einschlag unseres Ingolstädter Jungdynamikers lieber das Steuer nach rechts reißen als posthum recht behalten zu haben.

Und wenn die Straße dank dessen technischen Vorsprung auch zivilisierten Zeitgenossen wieder zugänglich ist, fährt man einfach gemütlich zurück nach links, schaut aus den Augenwinkeln mitleidig auf die schlingernden und sich überschlagenden Kollateralschäden des vor uns bereits wieder kleiner werdenden Testosteronbombers, und freut sich selbstgefällig, dass man durchaus vorwärts kommen kann, auch ohne sich selber danebenzubenehmen. Das ist natürlich im Prinzip nur dieselbe Selbsttäuschung, der auch die Anhänger der Realpolitik unterliegen, aber dank unseres Asphalt-Mubaraks haben wir etwas wichtiges für’s Leben gelernt:

Realpolitik ist, wenn man den Vierringel vorbei lässt.

Wunschzettel, oben links


Falls jemand noch nicht weiß, was er mir zu Weihnachten schenken soll, nun, ich hätte da eine Idee

Sex & Drugs & Sarrazin


Was für ein Titel! Wenn der keinen Traffic bringt, weiß ich auch nicht. Nein, Spaß beiseite, die Sache ist viel zu ernst, deshalb einen Witz, den ein Kollege letztens zum besten gab:

Woran erkennt man eine türkische Domina? Am Lederkopftuch.

Und mit diesem grenzwertigen Scherz (grenzwertig deshalb, weil ich allen Klischees zum Trotz trotzdem laut lachen mußte) wären wir auch schon mitten beim Thema, (nein, nicht Sex), sondern der Integrationsdebatte, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so klingen mag. Denn die Frage ist doch folgende:

Sollte der Staat SadoMaso-Spielchen erlauben? Also so richtig mit Peitschen, Ketten und das volle Programm? Hat der Bürger überhaupt das Recht, freiwillig Dinge zu ertragen, die Andersdenkende gemeinhin nur unter dem Begriff „Folter“ kennen und die zweifellos weit unangenehmer sind als nur die falsche Wahl der Kopfbedeckung oder ein Aufenthalt im Club Gitmo?

Oder sollte der Staat derartigen Praktiken grundsätzlich einen Riegel vorschieben, weil es ja weit häufiger vorkommt, daß Menschen gegen ihren Willen gequält werden als freiwillig, und der Staat offenkundig nicht in der Lage ist, derartige Mißstände, deren Bekämpfung immerhin seine primäre Existenzberechtigung darstellen, halbwegs zuverlässig zu unterbinden.

Die Antwort ist letztlich einfach: Wenn das Verwerfliche daran die Tatsache ist, daß jemandem Schmerz zugefügt wird, müssen S/M-Ferkeleien natürlich verboten werden. Wenn das Schlimme daran hingegen ist, daß jemandem etwas gegen seinen Willen aufgewungen wird, gibt es für einen Verbot keinen Grund, sondern nur dafür, die Freiwilligkeit endlich sicherzustellen.

Ähnlich verhält es sich mit Alkohol. Er macht die Menschen oft aggressiv und Millionen von Frauen – wohlgemerkt auch und gerade ohne Migrationshintergrund – haben unter den Folgen zu leiden. Trotzdem käme niemand auf die Idee, wegen des nachgewiesenen Zusammenhangs zwischen Gewalt und Alkohol den Genuß von letzterem zu verbieten, um erstere einzudämmen.

Und aus genau diesem Grund sollten wir der Türkin ihr Kopftuch selbst dann lassen, wenn es nicht aus Leder ist, und dem Christen sein Bierchen, solange er dann nicht wild um sich schlägt. Und wenn ich nicht aus persönlichen Gründen was gegen Drogen hätte, würde ich genau jetzt einen dicken fetten Joint rauchen. Nur so aus Trotz. Aber eben freiwillig.


„Multikulti ist tot“: Im Streit um Integration hat CSU-Chef Horst Seehofer mit drastischer Wortwahl nachgelegt. Auch Angela Merkel drängt Zuwanderer zu mehr Integrationsbereitschaft. Wer das christliche Menschenbild nicht akzeptiere, sagte die Kanzlerin, sei „fehl am Platze“ in Deutschland.

Da irrt Frau Merkel. Wir brauchen keine Leitkultur, sondern eine Leitzivilisation. Diese ist westlich, humanistisch und universalistisch, und ihr haben sich alle Kulturen und Religionen, also auch die deutsche und die christliche, im Konfliktfall unterzuordnen. Das heißt, Kopftuch und Nonnentracht sind zwar zulässig, aber nur, solange sie freiwillig getragen werden, und Glockengeläut und Muezzinrufe bloß, sofern dabei die allgemeinen Gesetze bezüglich der Vermeidung unnötiger  Ruhestörung eingehalten werden.

Beim sogenannten Ehrenmord (Muslime stellen dabei übrigens nicht nur die Täter, sondern auch die Opfer) hört der Spaß der kulturellen Selbstbestimmung hingegen ebenso auf wie bei der Vergewaltigung in der Ehe (deren Leugnung bzw. Beschönigung gerade vielen unserer Unionschristen ja – man glaubt es kaum! – auch erst vor gerade mal 13 Jahren ausgetrieben werden konnte). Wofür sich mündige Bürger aber aus freien Stücken entscheiden, darf ihnen nicht mit egal welcher kulturellen Begründung untersagt werden.

Wer wiederum seine jeweilige Kultur fördern will, nur zu! Die diversen Schuhplattlervereine und Bauchtanzgruppen werden sich freuen, wenn sich endlich mal wieder jemand mehr für sie interessiert statt für HipHop und Heavy Metal. Im übrigen wird niemand daran gehindert, mehr Kinder zu kriegen als die kulturelle Konkurrenz. Und wenn der eine es vorzieht Karriere zu machen, dann darf er sich auch nicht beklagen, wenn in der nächsten Generation die Kinder des armen Nachbarn den geschaffenen Mehrwert auf den Kopf hauen statt der nie geborenen eigenen.

Welche Kultur sich dann am Ende als „Leitkultur“ herausstellt, kann nicht – und sollte auch nicht! – verordnet werden, sondern wird sich als Folge einer ganz normalen evolutionären Entwicklung erst im Laufe der Zeit herausstellen. Und da sollte sich niemand Illusionen machen: Diese Kultur wird genauso wenig islamisch wie christlich sein oder auch nur deutsch bzw. türkisch, sondern wie immer, wenn man den Dingen ihren Lauf läßt, von der liberalen, demokratischen, verführerischen, quietschbunten englischsprachen Welt dominiert werden.

Weder wird der Döner-Index den BigMac ersetzen, noch wird das jemals die Currywurst schaffen. Die Menschen werden weiter Coca Cola trinken und auf dem iPod den Sound des Global Village konsumieren, während ihre Kinder von Barbiepuppen und Disney-Filmen träumen. Italienisches Essen, afrikanische Kunst, russische Literatur, indische Filme und japanische Weisheiten werden natürlich weiterbestehen, aber letztlich nur nette kleine Tupfer auf der ansonsten im Alltag weit praktischeren angelsächsischen Gebrauchskultur sein.

Selbst die deutsche Sprache hat dabei hierzulande nur deswegen hervorgehobene Bedeutung, weil die Welt momentan noch staatlich organisiert ist, und im Staat Deutschland nun mal Deutsch die gemeinsame Amtssprache ist (was sich, auch wenn die Chinesen dann in die Ming-Vase kotzen und den Franzosen der Frosch im Halse stecken bleibt, eines Tages ändern wird, weil sich irgendwann in ferner Zukunft ohnehin Englisch durchsetzen wird). Kommunikation aber ist nun mal der Schlüssel zur zivilisierten Interaktion mit seiner Umwelt.

Wenn die Kanzlerin sich dann trotzdem ganz doll darüber freut, daß ihre Christen diese Leitkultur maßgeblich mitgeprägt haben, sei Ihr das selbstverständlich unbenommen. Die Muslime dürfen sich dafür im Gegenzug darüber amüsieren, daß selbst Sarrazin seine eigenen Statistiken nur deswegen überhaupt zu lesen in der Lage war, weil er seine Excel-Tabelle vorher vom abendländisch-römischen Zahlenformat auf die für wissenschaftliche Zwecke weit überlegenen arabischen Ziffern umgestellt hat. Und so hat dann jeder seinen Spaß.


Warum in die Luft sprengen, was man einfach umprogrammieren kann?

Malworm Stuxnet Proved More Destructive than a Conventional Attack

Denn anders als im Westen bisher groß thematisiert hat Stuxnet sich nicht nur des iranischen Atomprogramms angenommen, sondern offenbar weit größeren Appetit gezeigt:

1. The attack has focused on Iran’s nuclear and military resources – less on civilian infrastructure. The concealed projects of Iran’s nuclear weapons program have, in particular, been either partially damaged and would meet the conventional military definition of „temporarily out of action,“ or so immobilized as to require many months, perhaps more than a year, before they are restored to even partial operation.

2. Most of Iran’s key military facilities, including the nuclear laboratories in North Tehran, the atomic reactor in Bushehr, the uranium enrichment plants in Natanz and the thousands of centrifuges spinning there, are gravely disabled and working at minimal capacity.

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Es gibt ja eine Menge Gründe, der Industrie Vorwürfe zu machen, wenn sie mit einem Terrorregime Handel treibt, aber wenn es ein Argument FÜR die Lieferung von HighTech-Gütern an die Mullahs gibt, dann das hier:

Mahmoud Alyaee, secretary-general of Iran’s industrial computer servers, including its nuclear facilities control systems, confirmed Saturday, Sept. 25, that30,000 computers belonging to classified industrial units had been infected and disabled bythemalicious Stuxnet virus.

[…] The Iranian official said Stuxnet had been designed to strike the industrial control systems in Iran manufactured by the German Siemens and transfer classified data abroad.