Category: Afrika


Böser Baschir!


Sudans Präsident Umar al-Baschir wird wegen Völkermordes gesucht – nun wird ihm nach WikiLeaks-Informationen auch noch vorgeworfen, neun Milliarden Dollar unterschlagen zu haben.

Schon lustig: Kaum gerät WikiLeaks ob des zunehmend manische Züge annehmenden Privatkriegs ihres Chefs gegen die USA ein wenig unter Druck, fällt ihnen auf, dass es auch außerhalb des Weißen Hauses noch Schurken gibt, und sie kommen auf einmal tatsächlich mit Informationen über Despoten und Tyrannen rüber.

Ok, natürlich nichts richtig knackiges wie die Live-Videos amerikanischer Hubschrauberpiloten (wäre ja auch ein wenig unappetitlich, zu zeigen, wie die Dschandschawid gerade Zivilisten massakrieren, gerade weil sie wissen, dass ihre Opfer unbewaffnet sind), aber das sind ja ohnehin Peanuts, die von den Medien nur hochgespielt werden.

Dafür erfahren wir jetzt erstaunliches, was wir uns ohne Julians „Informationsportal“ nie hätten vorstellen können: Diktatoren sind doch tatsächlich korrupt und veruntreuen Geld! Im Sudan herrschen gewissermaßen italienische Verhältnisse, und al-Baschir spielt jetzt in einer Liga mit Berlusconi. Mindestens.

Womit die Vorwürfe der Einseitigkeit gegenüber WikiLeaks für die Öffentlichkeit wohl erst mal widerlegt sein dürften.


How ironic that the result of General McChrystal’s being fired – for speaking like a warrior, candidly – is the promotion of hard-talking Marine General James Mattis to Petraeus’s slot at CENTCOM, author of such choice gems as:

„Actually it’s quite fun to fight them, you know. It’s a hell of a hoot . . . it’s fun to shoot some people – I’ll be right up there with you. I like brawling . . . you go into Afghanistan; you got guys who slap women around for five years because they didn’t wear a veil. You know, guys like that ain’t got no manhood left anyway. So it’s a hell of a lot of fun to shoot them.“

„I come in peace. I didn’t bring artillery. But I’m pleading with you, with tears in my eyes: If you fuck with me, I will kill you all.“ – General Mattis‘ message to Sunni tribal chiefs in Iraq, 2004

„Be polite, be professional, but have a plan to kill everybody you meet.“

Personally I don’t have a problem with this philosophy; this is straight-up gallantry, personified. These comments are obviously directed at the front-line fighters; the grunts, the ground-pounders – the lessoneds I learned on my journey from a junior to a senior combat Officer.

There is a brain within this Marine Bulldog, apparently: in the book Fiasco by Thomas Ricks, General Mattis is described as „one of the more intense intellectuals in the U.S. military.“
With General Petraeus, General Mattis co-authored FM 3-24 / MCWP 3-33.5, the joint US Army / Marine Corp Counterinsurgency manual, which codifies Department of Defense Doctrine for fighting insurgencies (i.e. „guerrilla warfare“) and has been described as the strategy for our current conflict in Iraq, Afghanistan and elsewhere.
They seem to have the right people in place; now the Obama Administration and the leadership of the House and Senate must come to grips with the concept of actually winning this war – to do otherwise is criminal in fact. Instead of continual politicization of the war, our civilian leadership must envision what Victory looks like in Afghanistan and they must handle the truth, and then communicate that vision to the American people.


Iran has struck a secret deal with Zimbabwe to mine its untapped uranium reserves in a move to secure raw material for its steadily expanding nuclear programme.

Da müßte die nächste Menschenkette dank des Zusammenschlusses der Atomkraftgegner mit den Kollegen von Friedensbwegung, Amnesty International und Attac ja locker bis zum Nordkap reichen. Also zieht Eure Parkas gar nicht erst aus, ruft die Kumpels an und hakt Euch unter: Hier gibt’s was zu demonstrieren, wovon Ihr noch Euren Enkeln an langen Winterabenden erzählen könnt. Vor allem, weil Eure Enkel, sofern Ihr den Mann links im Bild nicht rechtzeitig stoppt, besagte Winterabende möglicherweise gar nicht mehr erleben werden. Und das hat jetzt nichts mit der globalen Erderwärmung zu tun. Sondern nur mit einer punktuellen. Da wird’s dann allerdings richtig heiß.


Drei Iraner, die auf den Seychellen mit israelischen Pässen festgenommen wurden? Na, da wird der einzige Grund dafür, daß die EU-Staaten noch nicht ihre jeweiligen iranischen Botschafter einbestellt haben, wohl der sein, daß die Nachricht bisher nur auf hebräisch verfügbar ist. Aber wenn sie es in die internationalen Qualitätsmedien geschafft hat, bricht sicherlich ein Sturm der Entrüstung los.