Category: Christentum



Erst mahnte er seine Landsleute zu mehr Toleranz, jetzt waren die Türken dran: Bei seiner historischen Rede vor dem Parlament in Ankara hat Bundespräsident Christian Wulff mehr Rechte für Christen in islamischen Ländern gefordert. Das kam nicht überall gut an.

Schau mal einer an, der Sparkassendirektor weiß dann doch noch zu überraschen. Da muß ich ihm tatsächlich Abbitte leisten. Respekt, Herr Wulff, und vor allem danke!

Denn angesichts der säuerlichen Reaktion jetzt auch auf türkischer Seite haben wir den unumstößlichen Beweis, daß Geistesverwandtschaft nicht nur über Parteigrenzen möglich ist, sondern auch kulturelle, religiöse und nationale Barrieren problemlos überwinden kann.

Da bleibt nur zu hoffen, daß die deutsche Christen-Rechte Wulffs Appell für selbige in der Türkei nicht nur hört, sondern auch begreift, daß dieser dann umgekehrt für die Forderung der türkischen Moslem-Rechten nach solchen in Deutschland genauso gelten muß.


Der Sparkassendirektor spricht und die Wellen der Empörung schlagen hoch:

Bundespräsident Wulff hat einen Nerv getroffen: „Auch der Islam gehört zu Deutschland“, befand er in seiner Einheits-Rede – nun wächst in seiner eigenen Partei der Unmut. Konservative Unionspolitiker warnen vor einer Gleichsetzung des Islams mit dem Christentum.

Doch bloß weil Wulff eine Fehlbesetzung ist und hier erwartungsgemäß nur eine Wischiwaschi-Wohlfühlrede gehalten hat, muß er nicht in jedem Punkt irren. Auch wenn die C-Parteien schäumen, aber der Islam gehört tatsächlich zu Deutschland, und – um einen anderen Wischiwaschiwohlfühlpolitiker zu zitieren – „das ist auch gut so“. Man sollte sich halt nur zusätzlich die Rede des anderen Bundespräsidenten (das ist der, der leider gegen Wulff verloren hat) in Erinnerung rufen, und der hat zum Thema folgendes wichtige zu ergänzen:

„Der Staat darf sich nicht selbst zur Disposition stellen, indem er die eigenen Normen nicht ernst nimmt“, sagte er. „Bei der Versorgung wollen selbst diejenigen integriert sein, die unsere Kultur ablehnen, sie sogar bekämpfen und denunzieren“, sagte Gauck. Dies sei „ein merkwürdiger Zustand und der kann nicht unbesprochen bleiben“, fügte er hinzu. „Wenn eingewanderte Familien sich noch jahrelang der Landessprache verweigern, dann werden alle Integrationsbemühungen scheitern“, sagte Gauck.

Dies sind Mißstände, die tatsächlich nicht unbesprochen bleiben können, und der Staat hat nicht nur das Recht, sondern auch die verdammte Pflicht, sie zu bekämpfen (dies gilt im übrigen ganz unabhängig von religiösen Fragen und es ist traurig, daß man es immer wieder extra hervorheben muß, weil zu viele meinen, daß es irgendwie liberal, tolerant und nett wäre, wegzuschauen, statt universelle und nicht verhandelbare Werte notfalls auch gegen den Willen illiberaler, intoleranter und weniger netter Zeitgenossen durchzusetzen).

Wird das aber getan, dann gibt es tatsächlich keinen Grund, dem Islam das Recht abzusprechen, genauso zu diesem Land zu gehören wie Christentum, Scientology oder die Episkopalkirche der vereinigten Atheisten. Das heißt ja nicht, daß dann gleich jemand eine Zeitmaschine baut, Karl dem Großen einen Turban auf den Kopf setzt und nachträglich das Heilige Islamische Reich deutscher Nation ausruft. Aber hier und jetzt leben nun mal Millionen von Muslimen, und gerade wenn Sarrazin recht behalten sollte, werden es sogar noch einige mehr.

Mit anderen Worten, wenn der Staat dafür sorgt, daß Muslime genau wie ihre christlichen Brüder und Schwestern, die inzwischen ebenfalls gelernt haben, sich vom Papst keine gesetzeswidrigen Anweisungen mehr zu holen, akzeptieren, daß im Konfliktfall Angela Merkel das letzte Wort hat und nicht Mohammed, dann spricht auch nichts dagegen, daß eines Tages mitten in Köln eine Moschee errichtet wird, deren Minarette höher sind als die Türme des benachbarten Doms. Und mit einem guten Architekten wird sie sogar richtig hübsch.

Chrr, de Islam!


Bürgermeister zu Tode gesteinigt, kriminelle Clans auf dem Vormarsch, religiöse Fanatiker überschwemmen uns mit ihrer Brut – da kann es angesichts der Religionszugehörigkeit der Täter nur eine logische Konsequenz geben: Das Neue Testament mitsamt dem Kult um diesen Unruhestifter Jesus muß verboten werden und straffällige Christen gehören ausgewiesen. Sonst macht mir der Sarrazin gar keinen Spaß mehr.


Suspected Taliban militants publicly hanged a 7-year-old boy for spying in the militant stronghold of Helmand province, an Afghan official told the Associated Press.

Na, vielleicht hat unsere ex-Bischöfin, wenn sie vom Kamingespräch mit den Tätern zurückgetorkelt kommt, wenigstens ein bißchen Zeit, um bei der Beerdigung den Eltern ein paar Worte des Trostes zu spenden.


Judge Victoria Roberts rules to Release Hutaree Members, Feds Will Appeal
Apparently, my questioning the federal evidence presented in court during the early days after the raid on a Michigan militia group was justified. I have taken my share of attacks, but reading the evidence released from the Michigan federal court, there seemed to be no solid evidence Hutaree members were actually going to go on a cop-killing rampage.

Apparently Judge Victoria Roberts doesn’t see enough evidence. She ordered the release of the nine Hutaree members, who plotted to either overthrown the government or kill cops. The AP’s story still isn’t clear to the intent. However, the feds, knowing the embarrassment this presents to the Obama administration, are appealing the judge’s order.

On Monday she ordered the defendants released until their trial, but she was forced to suspend her decision when prosecutors asked for more time to decide for an appeal. Of course, it this case is so clear, why hasn’t the federal government presented the evidence? Why are they having to appeal if the evidence was strong enough to order the raid?



The Hutaree story continues to get stranger in the US. As I was looking over the news stories, I came across the mugshots of the Hutaree nine that are in federal custody after FIBI and ATF raids last weekend.

Watching the video, I expected to see sharply tuned war machines, Marine, or at least Army okay coast guard auxiliary level, quality machines ready to do battle. Instead, the mugshots give you impressions of Tweedle Dee and Tweedle Dum.

Finally, if this comical terrorist group was ready to declare their war, why didn’t they fire upon the FBI and ATF? Why wasn’t there boobie traps planted in their compound to keep the feds out? Why didn’t they have sentries watching for any sign of government and police forced infiltrating their compound like at Ruby Ridge? None of this makes sense. If you are seriously preparing for an attack, and you are as dangerous militarily as they claim, then why wasn’t more attention paid to OPSEC? There are many holes in the government’s story, and I wonder tonight what the government is up to because nothing is adding up. If this group was really looking to stage war against the United States government, well, they missed a chance this weekend.
Sorry but this story is a great story of Tweedledee and Tweedledum, Black Helicopter,the NWO and not a real terror threat.


Washington – Der Vorwurf lautet auf staatsfeindliches Komplott sowie versuchten Einsatz von selbstgebauten Bomben als Massenvernichtungswaffen: Mitglieder einer paramilitärischen christlichen Gruppe im US-Bundesstaat Michigan sind wegen Anschlagsplänen gegen Polizisten festgenommen und angeklagt worden.

Aber, aber, wer wird denn da gleich so hart urteilen? Was ist mit den „legitimate grievances“ der christlichen Fundamentalisten? Wurden in den letzten Jahren möglicherweise irgendwo auf der Welt Menschen unterdrückt, die zufällig gleichzeitig ein Kreuz im Wohnzimmer hängen haben? Gibt es zu viele Sexshops, Moscheen, Drogen, Schwule, Miniröcke, Scheidungen, Computerspiele, nackte Haut, Rockmusik oder Abtreibungen? Hat der geschenkebepackte Santa Claus vielleicht das höheren Werten verpflichtete Christkind aus dem Bewußtsein der Menschen verdrängt und Weihnachten zu einem Fest des Mammon degenerieren lassen? Wurden am Ende gar fälschlicherweise Baugenehmigungen für Andersgläubige erteilt, ohne vorher den Papst um Erlaubnis zu fragen? Dann sollten wir doch etwas mehr Verständnis für unserer irregeleiteten Brüder und Schwestern aufbringen und uns erst mal um die Bekämpfung der Ursachen ihrer Marginalisierung in der modernen Welt kümmern.

[…] Die Gruppe, die unter dem Namen „Hutaree“ agierte, hat den Ermittlern zufolge auch überlegt, Polizisten durch falsche Hilferufe beziehungsweise an Straßenkreuzungen in eine Falle zu locken oder deren Angehörige anzugreifen. Nach dem Attentat habe sich die Gruppe zurückziehen und es auf einen Showdown mit der Polizei ankommen lassen wollen.

Na und? Derartiges Vorgehen gilt doch gemeinhin als zulässige Taktik aufrechter Widerständler. Oder hat sich da seit dem Irakkrieg was geändert, was ich nicht mitbekommen habe? Aber gut, vielleicht haben die Medien ja inzwischen tatsächlich dazugelernt und reden in Zukunft kein dummes Zeug mehr, wenn fundamentalistische Terroristen mal wieder meinen, ihre Mitmenschen massakrieren zu müssen.