„Wir sind so glücklich, dass Frankreich und Großbritannien uns helfen. Mit den USA hingegen sind wir nicht so glücklich“, […] „Am meisten schätzen wir die Franzosen, dann die Briten und dann die USA“ […] „Aber Deutschland und Griechenland – nein. Vor allem die Deutschen wollten uns von Beginn an nicht unterstützen. Schande über sie!“

Seltsam, kaum lässt man statt den von unseren Medien so gern als „arabische Straße“ präsentierten Mitläufern mal die Opfer der jeweiligen Terrorregime zu Wort kommen, entpuppt sich das Märchen, dass die Unterdrückten es nicht mögen, wenn man ihre Unterdrücker zur Not mit dem vollen Programm zeitgenössischer Militärtechnik zum Teufel jagt, als das was es ist: Eben ein Märchen, und nicht mal ein besonders gutes.

Jedenfalls wurde die Beliebtheitsskala ausländischer Mächte selten so klar entlang der Zahl der auf das eigene Land abgeworfenen Bomben ausgerichtet wie hier. Da verstehen dann vielleicht wenigstens jene Irakkriegsgegner, für die der 8. Mai ein Tag der Befreiung und nicht der Niederlage ist, warum George W. Bush in Kurdistan beliebter ist als Gerhard Schröder, Jacques Chirac und Wladimir Putin zusammengenommen.