Lange fand das Weiße Haus keine klare Haltung zum Umbruch in Ägypten. Nun ist Diktator Mubarak endlich weg, und US-Präsident Obama schlägt sich entschlossen auf die Seite der Demonstranten.

Ach so geht das! Einfach abwarten wer die Oberhand behält, und sich dann auf die Seite des Gewinners schlagen. Das ist natürlich viel sympathischer als wie dieser ungeschickte Bush bereits auf die Demonstranten in Teheran zu setzen, bevor man weiß, wie’s ausgeht.

Obama hingegen ist ein echter Staatsmann, hätte er es so doch tatsächlich geschafft, realpolitische Notwendigkeiten mit moralischer Überlegenheit zu verbinden. Das erklärt nicht nur, wieso er bei seinen Anhängern so beliebt ist. Sondern auch was für Leute das sind.