…kommt sowas dabei raus:

Hunderte protestieren gegen westliche Truppen

In wenigen Tagen stimmen die Afghanen über ein neues Parlament ab, doch gewaltsame Proteste überschatten den Wahlkampf. Hunderte demonstrierten in Kabul, schleuderten Steine auf Polizisten und riefen „Tod den USA“. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Mehrere Millionen Afghanen hingegen demonstrierten nicht; sei es, weil westliche Truppen zu ihren geringsten Problemen zählen, sei es, weil sie anders als die hier von al-Qaida und den Taliban zusammengekarrten Berufsdemonstranten kaum riskieren können, vom Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch zu machen, ohne anschließend von deren Organisatoren massakriert zu werden. Nur war dummerweise wohl gerade kein SPIEGEL-Reporter in der Nähe, um darüber zu berichten. Naja, vielleicht klappt’s beim nächsten Mal.