Wohl selten wurde die immer schon unsinnige Behauptung, der Nahostkonflikt sei die Ursache aller Probleme mit der islamischen Welt und für die meisten muslimischen Opfer verantwortlich, auf so drastische Weise widerlegt wie hier:

Islamabad (dpa) – Ein Selbstmordattentäter hat in Pakistan ein Blutbad unter Schiiten angerichtet. Bei dem Anschlag in der Stadt Quetta im Südwesten Pakistans wurden mindestens 44 Menschen getötet.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurden mehr als 100 weitere Menschen verletzt, als sich der Täter in der Menge in die Luft sprengte. Den Angaben zufolge hatten sich tausende Schiiten versammelt, um anlässlich des sogenannten Al-Kuds-Tages gegen Israel und die Besetzung der palästinischen Gebiete zu protestieren.