Die Hamas (das ist jene sympathische Hilfsorganisation, zu der der Sandalista unserer Tage bevorzugt pilgert) hat offiziell mit unmißverständlichen Worten, klargestellt, daß Zivilisten grundsätzlich und immer legitime Ziele ihres bewaffneten Kampfes sind:

In an interview with London-based Arabic daily a-Sharq al-Awsat published Thursday, al-Zahar said the attempt to link the attacks to the peace talks is „fundamentally wrong,“ adding that the decision to carry out the attacks was made by „people in the field.“

„There are those who are saying the timing of the attacks was deliberate, but this is not true. When people have an opportunity, as well as the capabilities and targets, they act.“

Doch wer daraus jetzt schließt, daß nur rechtsextreme Muslime den vorsätzlichen Mord an schwangeren Frauen als Kampf gegen den Kolonialismus verherrlichen, irrt gewaltig. Auch linksextreme Nichtmuslime wie unser alter Bekannter Marcel B.  finden so was richtig cool:

Vier Kolonialisten in der Westbank erschossen

Es wird interessant sein zu beobachten, wer seiner verbliebenen politischen Freunde sich wenigstens nach dieser letzten Entgleisung unseres inzwischen bis hin zur Hysterie antisemitischen Hardcore-Stalinisten distanziert. Vor allem aber, wer das nicht tut.