The most recent insight into the mindset of the Obama presidency is comments made by NASA Administrator Charles Bolden.  Bolden was in the Middle East recently, one year after President Obama traveled to Cairo to address Muslim nations’ concerns about America’s policies toward Islamic interests.

But take a look at what Bolden revealed about what Obama told Bolden about his mission as the head of America’s space exploration agency:

When I became the NASA administrator, well before I became the NASA administrator, he charged me with three things. One was he wanted me to help re-inspire children to want to get into science and math; he wanted me to expand our international relationships; and third, and perhaps foremost, he wanted me to find a way to reach out to the Muslim world and engage much more with dominantly Muslim nations to help them feel good about their historic contributions to science and engineering.

Was, bitte schön, soll das denn werden, wenn’s fertig ist!? Mal ganz davon abgesehen, daß die NASA sich traditionell eher damit beschäftigt, Religionen an den Rand des Weltalls zurückzudrängen als sie auf der Erde zu hofieren, ist diese Anweisung gleich doppelt idiotisch:

Erstens bestätigt Obama so ungewollt nur die Vorurteile der Islamhasser, die schon immer behauptet haben, daß die Muslime zu doof seien, um zwei und zwei zusammenzuzählen. Worin auch immer die muslimischen Staaten Nachhilfe brauchen mögen, aber solange einige von ihnen riesige Armeen unterhalten, Raketenprogramme auf die Beine stellen, Atomkraftwerke betreiben und Satelliten ins All schießen können, kann die wissenschaftliche Not nicht so groß sein, daß man ihnen dabei noch helfen müßte. Womit wir beim zweiten Punkt wären:

Es ist nämlich kein primär religiöses Problem, sondern in erster Linie ein politisches. Die Rückständigkeit großer Teile der islamischen Welt liegt nicht so sehr am Glauben ihrer Herrscher als an der Art und Weise, wie diese an die Macht kommen und vor allem wie sie sich dann dort behaupten. Sofern Obama also nicht vorhat, Bolden aufzufordern, ein Tyrannenförderprogramm aufzulegen, damit sich die Despoten nicht länger minderwertig fühlen und uns gegenüber so aggressiv auftreten müssen, sollte er lieber an die Ursache der Misere gehen.

Und die lautet, den Realpolitikern im eigenen Team den langverdienten Tritt in den Hintern zu geben und endlich zum Konzept der globalen Demokratisierung zurückkehren. Wissenschaft gedeiht nun mal am besten in politisch und wirtschaftlich freien Gesellschaften. Und dies gilt ganz unabhängig davon, ob man nun gen Mekka betet oder Rom. Wenn Obama schon so stolz drauf ist, wie er den Irak befreit hat, dann sollte er wenigstens auch so konsequent sein und andere Staaten der Region genauso rührend und fürsorglich behandeln.

Denn ist die islamische Welt erst einmal demokratisch, dann weht der Halbmond irgendwann auch von ganz alleine auf seiner anderen Hälfte.