Zugegeben, es ist nicht nett, auf Leuten, die eh schon am Boden liegen, weil sie jahrelang auf ganzer Linie unrecht hatten, hinterher auch noch rumzuhacken, aber erstens bin ich nachtragend, zweitens rachsüchtig, drittens rechthaberisch (tolle Kombination, ich weiß), viertens haben sie nun wirklich schon sehr unrecht gehabt, fünftens waren sie auch nicht nett zu meinem Präsidenten, und sechstens macht es schlicht und einfach Spaß:

“War was not a good option but it was the only option to get rid of a tyrant, to end the war that was being waged on us by Saddam. Those who doubt the morality of the war should visit the mass graves and talk to the widows of the genocide. […] the difficulties of the past seven years are insignificant, pale in comparison to the tyranny, the horrors, the devastation we had to endure under Saddam.

Den wunderschönen letzten Satz heben wir dabei mal besonders hervor, der tut den Betreffenden nämlich besonders weh:

British and American troops helped save a nation from tyranny – no matter what the Guardian says.”

Und jetzt schäme ich mich ein bißchen, daß ich mich so habe gehen lassen und ohne nennenswerten Widerstand meinen niederen Instinkten gefolgt bin.