Die ohnehin schon erschreckende Naivität von Obamas außenpolitischen Konzept (sofern man das überhaupt so nennen kann) wird nur noch übertroffen durch die nahezu unfaßbare Unprofessionalität derer, die diesen Irrsinn dann umzusetzen haben:

For example, according to Ross, on Tuesday Cohen challenged the Syrian Minister of Telecom to a cake-eating contest and called it “Creative Diplomacy.” Match that, Tehran! Ross and Cohen both tweeted about their trip to the Tonino Lamborghini Caffe Lounge in Damascus, but while Ross was “amused” by the place, Cohen wants his 300,000-plus tweeps to know that “I’m not kidding when I say I just had the greatest frappacino ever at Kalamoun University north of Damascus.” Good to know! …

Die Unfähigkeit der amtierenden US-Regierung wird sogar den ersten Demokraten allmählich unheimlich, die zwischenzeitlich recht deftige Worte finden, um den geradezu selbstzerstörerischen Dilettantismus der eigenen Riesenstaatsmänner zu beschreiben:

One House Democratic staffer, briefed in advance of the trip by representatives from the State Department Near East Affairs bureau, called it “f***ing idiotic. […] they are so enamored of their own brilliance. It’s ridiculous.”

Auch wenn die beiden Volltrottel am Ende als Bauernopfer gefeuert werden, ändert das nichts daran, daß sie sich all diesen Blödsinn ja nicht mal eben selbst ausgedacht haben, sondern daß Kuscheln mit Assad unter Obama seit seinem Amtsantritt die offizielle Linie ist:

[…] So it’s not merely that this latest visit is “idiotic.” It’s that the entire approach to Syria – which throws bouquet after bouquet at the feet of Assad, to be greeted with scorn and contempt — is.

Sofern Obama also nicht als die größte Pappnase in der jüngeren Geschichte der USA noch hinter Jimmy Carter landen will, wird es allerhöchste Zeit das Ruder rumzureißen. Denn wenn das Schiff untergeht, hat auch der Kapitän des Wracks nicht viel davon.