Allen kritischen Meinungen zum Trotz profitieren die Vereinigten Staaten nicht so sehr vom Öl-Vorkommen des Irak wie oftmals angenommen.

[…] Russlands Lukoil zusammen mit der norwegischen Statoil bekam den Zuschlag für die Erschließung eines der größten Ölfelder im Süden des Irak – West Qurna. Damit sind insgesamt 15 ausländische Firmen mit der Entwicklung künftiger Ölquellen betraut worden. Amerikanische Unternehmen sind dabei klar in der Minderheit – anders als Verschwörungstheoretiker seit der amerikanisch geführten Invasion 2003 unkten.

Na und? Die Verschwörungstheorie hat ihren Zweck jedenfalls vollauf erfüllt. Ob sie stimmt, hat die Irakkriegsgegner schon damals nicht interessiert, da werden sie sich um die Widerlegung ihrer Behauptung auch nicht groß kümmern. Und hinterher will das eh kein Schwein mehr wissen. Hauptsache, man konnte das Engagement der USA diskreditieren, als es darauf ankam. Die meisten Leute wollen ohnehin keine Fakten, sondern nur die Bestätigung ihrer Ressentiments. Und wenn es nicht das Öl ist, dann sind es halt die Juden, wie Leser TheBrad um 06:57 feststellt:

Es ging im Irak vor allem darum:

– ein Land abzustrafen, welches den Dollar als Leitwährung ablehnte
und keine einzige Rothschild-kontrollierte-Bank im Land hatte

– einen Brückenkopf gegen den Iran zu schaffen und zur Kontrolle von Nahost (Geostrategie)

– einen Entlastungsangriff für Israel zu fühen.