…wenn ich auf den Wähler sehe:

Rasmussen: 49% of U.S. Voters Blame Activists for Flotilla Deaths, 19% Blame Israel

Auch wenn Obama es nicht so mit dem Krieg gegen den Terror, der Treue gegenüber langjährigen Verbündeten oder dem Eintreten für gemeinsame Werte hat, aber vielleicht bewegt ihn jetzt wenigstens die Angst um das eigene politische Überleben, in der Frage der türkischen Rattenlinie nach Hamastan endlich auch offiziell klar Position zugunsten Israels zu beziehen, statt immer nur andere vorzuschicken oder sich die deutlichen Worte für’s Hinterzimmer aufzuheben:

Last week, ahead of the Marmara incident, Erdogan began deploying at the Turkish end of Cyprus air, naval and marine units, holding them ready to combat Israeli takeovers of Gaza-bound vessels. He was only restrained from sending them into action by the last-minute intervention of President Barack Obama’s NSA James Jones and President Nicolas Sarkozy’s chef de bureau who, according to debkafile’s Washington and Paris sources, threatened him with isolation in NATO and Europe if he went ahead.

Er muß sich dabei nicht mal Sorgen machen, daß ihm seine arabischen Lieblingspotentaten das ernsthaft übel nehmen könnten. Denn angesichts der sich abzeichnenden Achse Ankara-Teheran erscheint denen der zionistische Erzfeind inzwischen zunehmend als das weitaus kleinere Übel. Wenn aber selbst die Araber das schon so sehen, sollte auch der Präsident der Vereinigten Staaten nicht päpstlicher sein als der Hüter der heiligen Stätten von Mekka und Medina.