Respekt! Die gesamte FreeGaza-Propaganda in drei Sätzen ad absurdum geführt. Und das im SPIEGEL:

Die Hamas lässt die Hilfsgüter des Schiffskonvois vorerst nicht in den Gaza-Streifen.

Hm, war dann wohl doch nicht ganz so dringend. Aber nicht verzweifeln, liebe Hamas, einfach einen sozialistischen Träumer (wie wär’s mit Norman Paech?) zum Wirtschaftsminister machen, dann klappt’s sicher auch noch mit der Hungersnot.

Egal, sagen viele Palästinenser: Die Fracht werde ohnehin nur unter Parteigängern der Radikalislamisten verteilt.

Die eine Islamistenpartei sammelt es ein, die Linkspartei schafft es hin, und die andere Islamistenpartei verteilt es. Hauptsache, es bleibt in irgendeiner Partei. So sieht er also aus, der realfundamentalistische Sozialislamismus des 3. Jahrtausends.

Einige Händler fürchten gar die Ankunft der Geschenke – sie machen ihnen das Geschäft kaputt.

Geschäft? In Gaza? Womit denn? Da gibt’s doch gar nix. Und selbst wenn – Händler? Das sind bestimmt alles Juden oder wenigstens Verräterschweine von der Fatah. Sozusagen die Kulaken des Gazastreifens. Die haben’s nicht besser verdient.

Und jetzt warten wir gespannt auf Gregor Gysi.