Die Schiffe der bislang größten „Solidaritätsflotte“ werden in den Küstengewässern vor dem Gazastreifen erwartet. Die Aktivisten wollen Hilfsgüter in das weitgehend von der Außenwelt abgeriegelte Palästinensergebiet bringen. Den Organisatoren geht es dabei vor allem um Provokation gegen Israel.

[…] Zur Unterbringung jener rund 800 Menschen aus den verschiedensten Ländern, die sich an Bord der Friedensflotte befinden, sei bereits ein Internierungslager in Planung. Dann werde das Innenministerium die Rückführung der Aktivisten in ihre Heimatländer veranlassen – darunter auch der schwedische Krimiautor Henning Mankell und die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Annette Groth.

Sehr praktisch. Mußte man früher noch rufen „Geht doch nach drüben!“, wenn mal wieder irgendein Idiot das Honeckerregime schönredete, machen sich die Trottel heutzutage sogar freiwillig auf den Weg, um endlich auch mal die harte Hand starker Männer spüren zu dürfen.

Herr Mankell darf dort bestimmt in eine Verhörzentrale der Hamas reinschnuppern, um den zionistischen Kollaborateuren auch noch schnell eine reinzuhauen, bevor sie hingerichtet werden, und Frau Groth kann sich beim Abfeuern der Kassamraketen vom benachbarten Schulhof aus sicher als menschlicher Schutzschild gegen israelisches „counter battery fire“ nützlich machen.

Wenn Mankell dann noch brav seinen iPod mit der zersetzenden ABBA-Musik abliefert und Groth nicht vergißt, sich politisch korrekt die Burka überzustülpen, gibt’s beim Bummel über den Basar sicher auch keinen Ärger mit den Sittenwächtern von der Religionspolizei.

Deshalb, liebe Israelis, laßt sie ruhig rein nach Gaza. Die Hamas darf sie gerne behalten, und zwar je länger, desto besser. Da lernen sie was für‘s Leben, was ihnen die freie westliche Gesellschaft bisher leider offensichtlich nicht in ausreichendem Maße beibringen konnte.