Die österreichische Krone titelt: “Bikini statt Burka” – die Rechtgläubigen werden toben.

So what? Die Rechtsgläubigen toben dafür, wenn es heißt „Burka statt Bikini“. Das gibt sich unterm Strich nicht viel.

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wurde jetzt die 24-jährige Rimah Fakih (Foto) zur Miss USA gewählt.

Da hat sie bloß Glück, daß sie in den USA lebt und nicht hierzulande unter der Herreschaft des PI-Kommentarmobs. Der hätte sie nämlich zusammen mit ihren hisbollahverdächtigen Eltern schon vor Jahren in den Libanon ausgewiesen, weil die ihr Kopftuchmädchen eh nur in die Welt gesetzt haben, um sich unrechtmäßig das schöne deutsche Kindergeld zu erschleichen.

Die Schönheit ist im Säuglingsalter als Kind libanesischer Einwanderer in die USA immigriert.

Daß ich das noch erleben darf: Eine Muslima als feuchter Traum eines PI-Redakteurs. Vermutlich wäre er völlig verblüfft, wenn er erführe, daß muslimische Frauen unter der Burka auch nicht anders aussehen als unter dem Bikini.

In New York hat sie dann eine katholische Schule besucht und später Wirtschaft studiert. Die strengen Vorschriften “Allahs” ignoriert die junge Dame offensichtlich.

Aha? Geht das also doch? Das heißt, man kann Muslim sein, ohne Sprengstoffgürtel oder wenigstens ein Klappmesser zu tragen? Mal schauen, wie lange die Erkenntnis hält. Ich schätze mal, ein, höchstens zwei Artikel. Halt so lange, bis die Hitzewallungen mit der nächsten kalten Dusche des Redakteurs verschwunden sind. Und dann darf wieder wie gewohnt gehetzt werden.