Dutzende Schülerinnen im afghanischen Kunduz sind schwer erkrankt. Die afghanischen Behörden verdächtigen die Taliban, einen Giftgasanschlag auf die Schule verübt zu haben – um die Mädchen vom Unterricht fernzuhalten.

Kein Problem. Roger Willemsen setzt sich einfach auf ein Friedenspfeifchen mit Mullah Omar zusammen, und dann regeln die das in einem Gespräch unter Männern. Irgendeine Kompromißlinie wird der Intellektuelle unter den Weltenlenkern (oder war’s der Weltenlenker unter den Intellektuellen?) mit seinem lokalkoloritgetränkten Indianerhäuptling schon finden.

Am Ende kann der Roger dann vielleicht sogar ohne den Begleitschutz der Bundeswehr weiter Mädchenschulen bauen, und der Omar darf sie dann nach der Machtübernahme für seine Koranschüler weiterverwenden. So macht das mit dem Giftgas als der Neutronenbombe des kleinen Mannes auch erst richtig Sinn. Beim Einsatz von Sprengstoff könnte ja was kaputtgehen.