Oha, ab heute also nie mehr Chickenburger und zum Big Mac nur noch Salat:

Bizarrer Auftritt von Boliviens Staatschef Evo Morales: Beim alternativen Klimagipfel verkündete er, Hähnchen und Pommes Frites machten wegen Hormon- und Genbehandlungen homosexuell und führten zur Glatzenbildung. Der weltgrößte Exporteur von Hähnchenfleisch, Brasilien, reagierte prompt.

Es ist schon erstaunlich, wie die Idole der Linken die Ideale eben dieser Linken immer wieder mit Füßen treten können, ohne ihre Gefolgschaft dabei ernsthaft zu irritieren. Ganz gleich ob es um schwule Hühner, AIDS-Verschwörungen, religiöse Fanatiker oder die Liebe zum starken Mann geht – nichts kann reaktionär oder unwissenschaftlich genug sein, um nicht trotzdem noch als irgendwie progressiv wahrgenommen zu werden.

Wahrscheinlich liegt dieser Tatsache derselbe merkwürdige und kaum nachvollziehbare Mechanismus zugrunde, der auch dazu führt, daß die Linke die inländische Rechte zwar verabscheut, mit der Rechten aus dem Ausland aber immer deutlich besser zurecht kommt als die eigene Rechte das selber schafft. Mit Logik ist das wohl kaum zu erfassen, aber vielleicht kann’s mir ja trotzdem mal jemand schlüssig erklären.