Serbien bekennt sich zu seiner Vergangenheit: Fast 15 Jahre nach der Ermordung Tausender Muslime im bosnischen Srebrenica hat das Parlament den Hinterbliebenen sein Mitleid ausgesprochen.

[…] Die von der proeuropäischen Regierung von Ministerpräsident Boris Tadic eingebrachte Resolution wurde mit den Stimmen von 127 der 173 anwesenden Abgeordneten verabschiedet. Die Regierungsparteien hatten die Resolution bereits im Vorfeld deutlich entschärft, um ihrer Annahme überhaupt eine Chance zu geben. So hatte die Regierungskoalition das Wort „Völkermord“ aus dem Resolutionsentwurf gestrichen, um die Zustimmung der Sozialisten zu erreichen.

Traurig, traurig. Jetzt muß man also schon Völkermorde leugnen, um die Zustimmung von Leuten zu erhalten, die sich selbst für links halten.