Jerusalem – Erstmals seit rund einem Jahr ist in Israel wieder ein Mensch bei einem Raketenangriff getötet worden. Bei dem Opfer handele es sich um einen etwa 30 Jahre alten Landarbeiter aus Thailand, teilte der israelische Rettungsdienst am Donnerstag mit. Der Mann arbeitete in einer Landwirtschaftskommune nördlich von Gaza, als er getötet wurde. Die Rakete wurde aus dem Gazastreifen abgefeuert.

Und wieder ein Besatzer arabischer Heimaterde weniger. OK, das Opfer war zwar diesmal kein für nationale Befreiungskämpfer normalerweise legitimes Ziel wie z.B. israelische Siedler, sondern ein Ausländer, der zudem noch für eine sozialistische Kollektivsiedlung gearbeitet hat, aber das ist für die internationale Politik noch lange kein Grund, sich über diesen Angriff wenigstens genauso zu empören wie, sagen wir, über das Ausstellen einer Baugenehmigung. Man kann sich ja schließlich nicht um alles kümmern.