Auslöser der Unruhen war die Wiedereinweihung der alten Hurva-Synagoge im jüdischen Viertel der Altstadt.

Eine Synagoge im jüdischen Viertel Jerusalems führt zu Unruhen? Damit dürfte sich das Gerücht, die Palästinenser würden langfristig auch nur eine halbwegs faire Teilung der Stadt anstreben, ja wohl ein für allemal erledigt haben. Denn selbst wenn Jerusalem am Ende wieder geteilt werden sollte, so wird das jüdische Viertel nie mehr – und nie mehr meint hier ausdrücklich NIE MEHR! – den Arabern zur erneuten Zerstörung überlassen werden. Selbst wenn am Ende eines Friedensabkommens also ein arabisches Ostjerusalem steht, so wird dies DEFINITIV NICHT den jüdischen Teil der Altstadt umfassen. Und zwar einfach schon deswegen, weil es dafür nicht den geringsten Grund gibt. Je früher die Palästinenser das akzeptieren, desto besser.

Sowohl Führer der islamistischen Hamas als auch Fatah-Politiker hatten behauptet, die Renovierung des Gebäudes würde die 400 Meter entfernt liegende Al-Aksa-Moschee gefährden.

Heißt das Baustopp für alles, was innerhalb einer Viertelmeile jenseits der palästinensischen Landesgrenzen liegt? Dann aber auch diesseits! Also keine Synagogen, keine Minarette, keine Hochhäuser, keine Hütten, kein gar nichts. Weder hier noch dort. Und dann warten wir einfach ein paar Jahrzehnte und zwischen Israel und Palästina haben wir einen wunderschönen verfallenden Todesstreifen, in den sich kein Tourist mehr verirren wird. Super Plan! Und wieder mal ein ganz hervorragendes Beispiel für die offensichtliche Unfähigkeit der Palästinenser, anders als rein destruktiv zu denken. Da sind mir die Schweizer dann doch um Längen lieber. Die randalieren wenigstens nicht gleich, wenn sie Andersgläubigen das Leben schwer machen wollen.