Ok, vielleicht nicht überall, aber dafür bei denjenigen, die zählen (und nein, das sind NICHT die Potentaten von Damaskus bis Teheran):

Nur vier Prozent der Israelis haben nach einer Umfrage der „Jerusalem Post“ Vertrauen zu Obama. Amtsvorgänger George W. Bush würden sie am liebsten heute noch ein Denkmal setzen. 88 Prozent schätzten Bush als pro-israelisch ein.

Wohlgemerkt, das ist der Stand von vor einem halben Jahr, als von einer akuten Krise in den Beziehungen zwischen Israel und den USA noch gar keine Rede war. Wenn die Mathematik dem nicht entgegenstehen würde, dürfte Obama gute Chancen haben, bei Amerikas vielleicht bestem Alliierten inzwischen sogar Minuswerte zu erreichen:

Inzwischen ist Barack Obama in Israel der unbeliebteste amerikanische Präsident seit unvordenklicher Zeit.

An der Spitze wird es halt auch für Lichtgestalten wie unseren Weltlieblingsfriedensnobelpreisträger einsam. Wenn er so weiter macht, bleiben ihm irgendwann nur noch die Videos mit den jubelnden Massen an der Berliner Siegessäule…