Es war die zweite Parlamentswahl seit dem Sturz des Regimes von Saddam Hussein. Massive Sicherheitsvorkehrungen konnten jedoch blutige Anschläge nicht verhindern, Dutzende starben. Die Iraker gingen dennoch an die Urnen, US-Präsident Obama würdigte ihren Mut.

Es ist immer wieder erheiternd, wenn Barack Obama, der einstmals so demonstrativ stolz darauf war, Irakkriegsgegner zu sein, heute ohne ein Wort der Entschuldigung so tut, als ob sich von Herzen über die Befreiung des Irak freuen würde. Wobei, eigentlich braucht er sich mit diesem Lob ausnahmsweise mal nicht zu verstecken. Denn wenn es nach ihm gegangen wäre, wäre es zweifellos noch viel mutiger von den Irakern, heute zur Wahl zu gehen. Und eine Urne hätte sie dann mit Sicherheit auch erwartet.