Official: US wants to build up Hezbollah moderates

White House adviser says Washington aims to diminish influence of hardliners within guerrilla group

Also die lassen sich ja immer wieder was einfallen, seit Mr. Peace das Weiße Haus erobert hat. Nachdem das Dialogangebot an den Iran und Syrien bereits so ein großer Erfolg war (die Mullahs haben ihr Atomprogramm bekanntlich vollkommen demontiert den Inspektoren der IAEA übergeben, während Assad zur Zeit die ersten freien Wahlen vorbereitet, bevor er sich wieder in seine Arztpraxis zurückzieht), und in Afghanistan die letzten Streitpunkte mit den Taliban bei einer Wasserpfeife unter Freunden ausgeräumt werden konnten, jetzt also bei der Hisbollah die Suche nach den sagenumwobenen “Gemäßigten”.

Klingt ja auch ziemlich vielversprechend, die Hardliner unter den Radikalen der fanatischen Extremisten zu isolieren, so daß man es bei etwaigen späteren Verhandlungen nur noch mit einfachen radikalen fanatischen Extremisten zu tun hat. Da tun sich schließlich ganz neue Möglichkeiten auf. Auf einmal steht die Option auf einen freien Abzug der Frauen und Kinder vor der Vernichtung Israels im Raum, und wer weiß, ob am Ende eines Gesprächs mit dem sympathischen Schwippschwager Nasrallahs nicht sogar die Duldung einer – wenn auch natürlich begrenzten – Zahl von Juden im befreiten Palästina denkbar wäre.

Wer die Hoffnung auf derartige Zugeständnisse nicht von vorneherein aufgeben will, wird daher nicht umhin kommen, auf die Gemäßigten zu setzen. Und umgekehrt.

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